1930 - 1939

Unternehmensgeschichte

1930: Umzug nach Cannstatt
1930: Umzug nach Cannstatt
Die Firma zieht aus der Stuttgarter Innenstadt in den industriell geprägten Stadtteil (Bad) Cannstatt, wo schon Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach den ersten schnelllaufenden Verbrennungsmotor der Welt entwickelten.
1930: STIHL exportiert
1930: STIHL exportiert
STIHL zeigt auf der Leipziger Messe seine tragbare Benzinmotorsäge – mit Erfolg. Die ersten Exporte gehen in die Schweiz, Niederlande, Belgien und Frankreich. Mit der Firma Defries in Mailand, Italien, nimmt STIHL die erste Geschäftsbeziehung mit einem ausländischen Importeur auf.
1931: STIHL trotzt der Weltwirtschaftskrise
1931: STIHL trotzt der Weltwirtschaftskrise
Andreas Stihl bereist die Sowjetunion und erhält dort einen Auftrag über mehrere hundert STIHL’sche Baumfällmaschinen. Anders als die meisten deutschen Unternehmen muss er trotz der tiefen Wirtschaftskrise niemanden entlassen. Mit inzwischen 38 Mitarbeitern werden bis zu 26 Maschinen pro Monat produziert.
1933: Die Firma wächst mit
1933: Die Firma wächst mit
Mit dem wachsenden Erfolg nehmen die Aufgaben in Organisation und Vertrieb zu. Andreas Stihl beschäftigt in seiner Maschinenfabrik bereits neun Bürokräfte.
1934: Ausbildung bei STIHL
1934: Ausbildung bei STIHL
Bei STIHL werden die ersten Lehrlinge zu Mechanikern ausgebildet. Erstklassig qualifizierte Facharbeiter bilden das Rückgrat der Firma, die ständig technische Verbesserungen entwickelt und in neuen Modellen zum Einsatz bringt.
1935: Das erste Weihnachtsgeld
1935: Das erste Weihnachtsgeld
Vom ersten Gewinnjahr seit der Weltwirtschaftskrise profitieren auch die Mitarbeiter mit dem ersten Weihnachtsgeld der Firmengeschichte. STIHL Motorsägen finden wachsenden Absatz, weil die zunehmende industrielle Nachfrage nach Holz und dem Holzprodukt Zellulose Forstverwaltungen und Sägewerke vor große Herausforderungen stellt.
1936: Neues Firmenlogo
1936: Neues Firmenlogo
Das neue Firmenzeichen unterstreicht sinnfällig die enge Verbindung der Firma STIHL mit der Entwicklung der Motorsäge und die Bedeutung ihrer Produkte in allen Bereichen der Wald- und Forstarbeit.
1937: Amerikareise
1937: Amerikareise
Andreas Stihl unternimmt eine ausgedehnte Verkaufsreise durch die USA und Kanada. Mit inzwischen 27 Modellen wird die Marke STIHL bereits weltweit als Inbegriff moderner Motorsägen geschätzt.
1938: Ein neues Werk an der Rems
1938: Ein neues Werk an der Rems
Andreas Stihl kauft zur Erweiterung seines Betriebes eine alte Papiermühle in Neustadt (Waiblingen) an der Rems – den Sitz der heutigen Hauptverwaltung.

Produktgeschichte

1930: Die erste Einmann-Motorsäge
1930: Die erste Einmann-Motorsäge
Eine neue Elektro-Motorsäge zum Ablängen ist die erste Säge, die von nur einer Person bedient werden kann. Sie findet vor allem auf Rundholzplätzen Verwendung. Das Nachfolgemodell, die STIHL „Liliput“, kommt 1933 auf den Markt und wiegt 25 kg.
1932: Stihl's Patent-Sägekette
1932: Stihl's Patent-Sägekette
Für die 3 Laschen-Patent-Sägekette mit Schneide- und Ausräumerzähnen zum besseren Auswurf der Sägespäne erhält die A. STIHL MASCHINENFABRIK in Stuttgart-Bad Cannstatt 1932 ein Patent.
1932: Stihl’s Motorwaschmaschine
1932: Stihl’s Motorwaschmaschine
Waschmaschinen, wahlweise mit Elektro- oder Wasserantrieb, ergänzen für einige Jahre das Motorsägen-Programm.
1934: Vollautomatische Kettenschmierung
1934: Vollautomatische Kettenschmierung
Eine Öldruckschmierung im Handstück sorgt für bedarfsabhängige Schmierung von Sägekette und Führungsschiene. Die von Andreas Stihl entwickelte vollautomatische ‚Schmierung für Kettensägemaschinen’, die erstmals durch die Drehung des Kettenrades reguliert wird, erhält vom Reichspatentamt Gebrauchsmusterschutz.
1935: Benzin-Bügelsäge
1935: Benzin-Bügelsäge
Die klemmfreie Spezialsäge und ihre Nachfolger finden jahrzehntelang auf Rundholzplätzen zum Ablängen von Baumstämmen ihren Einsatz.
1936: Fliehkraftkupplung
1936: Fliehkraftkupplung
Mit der Fliehkraftkupplung wird die Sägekette bei zunehmender Motordrehzahl automatisch mitbewegt.
1937: Pressluftsäge PK
1937: Pressluftsäge PK
Die Pressluft-Kettensäge mit vollständig gekapseltem Getriebe wiegt nur 14 kg und ist unter Tage und sogar unter Wasser einsetzbar.
1938: Zweimannsäge BDKH mit Aluminium-Zylinder
1938: Zweimannsäge BDKH mit Aluminium-Zylinder
Die Zweimann-Benzinmotorsäge wird mit einem Leichtmetallzylinder aus Aluminium ausgestattet, dessen Lauffläche verchromt ist. Sie wiegt "nur" noch 37 Kilogramm bei einer Leistung von 7 PS.

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